Rechtssicherheit in der Technischen Dokumentation

In einem Satz ausgedrückt:

Indem Sie Ihre interne technische Dokumentation mit der externen technischen Dokumentation in Übereinstimmung bringen.

Das heißt:

Zur internen Technischen Dokumentation zählen alle Konstruktions-Unterlagen, Risikoanalysen und Risikobeurteilungen, Prüfungsunterlagen, Produktbeobachtungen, alle Unterlagen, die für den gesamten Produktlebenszyklus zuständig sind. Von der ersten Entwicklungsskizze bis zum Entsorgungsnachweis.

Somit sind Ihnen auch alle normativen Regelungen und Vorgaben bekannt, denn sonst könnten Sie ja keine Risikobeurteilung vornehmen. Und ohne eine vorhandene Risikobeurteilung hätten Sie keine "vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendungen" berücksichtigen können, ganz zu schweigen von der Definition des "Bestimmungsgemäßen Gebrauchs" des Produkts. 
Ohne Risikobeurteilung können Sie nicht die übliche, normale Benutzung Ihres Produkts bestimmen und keine möglichen, auftretenden Gefahren abwenden. 
Ohne Risikobeurteilung können Sie auch keine Gefahrenhinweise in Ihrer Bedienungsanleitung erstellen - die Risikobeurteilung ist die Grundlage für die Erstellung von Gefahrenhinweisen und für die Erstellung einer Bedienungsanleitung.

Zur externen technischen Dokumentation gehören alle Unterlagen, die Ihr Kunde bekommt: Die richtlinienkonforme Bedienungs- und Montageanleitung, EG-Konformitätserklärung, Instruktionen für Wartung, Instandhaltung und Ersatzteilversorgung.

Unter juristischen Aspekten ist die interne Technische Dokumentation sehr wichtig, damit Sie die Erfüllung Ihrer Sorgfaltspflicht beweisen können: Sie müssen anhand der internen Technischen Dokumentation nachweisen, dass Sie Ihr Produkt

  • nach Erfüllung von aktuellem Stand der Wissenschaft und Technik,
  • nach Erfüllung aller geltenden Richtlinien
  • mit der gebotenen größtmöglichen Sorgfalt

in den Markt gebracht haben.

Zum Weiterlesen: Richtlinie VDI 4500/Blatt 1, DIN EN ISO 15226, DIN EN 13460, DIN EN 28000, DIN EN ISO 12100, ISO (=EN) 82079, ProdSG.

 

Weitere Details erhalten Sie im Beratungsgespräch.